Dies ist eine alte Version des Dokuments!
| Gmejnska reforma: Łupoj, Lutobč a Chasow přińdu do Radworskej gmejny | Gemeindegebietsreform: Luppa, Luttowitz und Quoos kommen in die Gemeinde Radibor |
|---|---|
(Hlej tež „Gmejnska reforma 1994 přihotowana“)
Tak přidobudźe gmejna Radwor někak 800 wobydleri.|Nach der politischen Wende und besonders nach dem Erlass der Sächsischen Gemeindeordnung vom 18.03.1993 wurde in Sachsen (wie in den anderen „Neuen“ Bundesländern auch) eine Gemeindegebietsreform durchgesetzt, die in Sachsen offiziell erst per 30.04.2000 beendet war (Letzter Streitfall entschieden).
Zum 01.01.1994 vereinigten sich viele kleinere mit größeren Gemeinden zu Verwaltungseinheiten, die möglichst 5000 Einwohner, mindestens jedoch 2000 haben sollten. So hatte der damalige Landkreis Bautzen nach 1990 58 Gemeinden, nach der Gemeindegebietsreform Stand Anfang 1994 nur noch 33! 1994 endete die Phase der „freiwilligen“ Zusammenschlüsse. Danach wurden die nach Meinung des Gesetzgebers noch notwendigen Zusammenschlüsse administrativ entschieden und meistens auch - trotz mehrerer gerichtlicher Verfahren - durchgesetzt.
In der Gemeinde Radibor gab es zu diesem Termin ebenfalls Vereinigungen mit kleineren Nachbargemeinden:
Am 01.01.1994 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Luttowitz und Umgliederung einer Mehrzahl der Ortsteile der Gemeinde Luppa (einschließlich Luppedubrau) und des Ortes Quoos der Gemeinde Luga in die Gemeinde Radibor.
In allen genannten Dörfern haben sich die Bürger in Umfragen für Radibor entschieden.
So bekam die Gemeinde Radibor ca. 800 Einwohner dazu.
(siehe auch „Gemeindereform 1994 vorbereitet“)|